Status, Entwicklung und KI-gestützte Weiterbildung in Unternehmen und Verwaltungen
Die E-Learning-Studie 2026 von WTT CampusONE zeigt: Digitale Weiterbildung ist etabliert. Doch jetzt entscheidet die Qualität – mit modernen Formaten, mehr Zusammenarbeit und vor allem der Fähigkeit, künstliche Intelligenz sinnvoll und sicher einzusetzen.

Wie gut funktioniert digitales Lernen heute tatsächlich? Welche Formate werden genutzt, was erwarten Lernende von modernen Lernumgebungen – und welche Rolle spielt künstliche Intelligenz? Die dritte Erhebung der E-Learning-Studie von WTT CampusONE liefert darauf aktuelle Antworten.
Für die Online-Befragung im Sommer 2026 wurden Entscheiderinnen und Entscheider aus Geschäftsführung, Personalleitung und Personalentwicklung aus acht Branchen sowie der öffentlichen Verwaltung befragt. Das Ergebnis zeichnet ein klares Bild: Digitales Lernen hat seine Grundsatzdebatte weitgehend hinter sich. Die entscheidende Frage lautet zunehmend, wie Weiterbildung so gestaltet wird, dass sie im Arbeitsalltag wirklich Wirkung entfaltet.
82 %
bewerten E-Learning als mindestens gleich wirksam wie Präsenzlernen.
E-Learning ist angekommen – und wird wirksamer bewertet
82 Prozent der Befragten halten digitale Formate für mindestens so wirksam wie Präsenzlernen. Damit setzt sich der positive Trend fort: Gegenüber 2025 steigt der Wert um sieben Prozentpunkte. Auch die Nutzung bleibt hoch. 75 Prozent nutzen E-Learning häufig oder sehr häufig – zwei Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. Als zentraler Treiber bleibt die zeitliche und räumliche Flexibilität.
Damit verschiebt sich der Fokus. Nicht mehr der Zugang zu digitaler Weiterbildung ist die zentrale Herausforderung, sondern ihre Qualität: Sind Inhalte praxisnah? Lassen sie sich flexibel nutzen? Passen Lernwege zum individuellen Bedarf? Und unterstützen sie die Kompetenzen, die Organisationen morgen benötigen?
Video, Selbststeuerung – und wieder mehr gemeinsames Lernen
Bei den regelmäßig genutzten Formaten liegen Lernvideos und Tutorials mit 71 Prozent vorn, gefolgt von Selbstlernkursen mit 63 Prozent und Live-Webinaren mit 54 Prozent. Interaktive Module und Blended Learning erreichen jeweils 44 Prozent, Microlearning 41 Prozent. Mobile-Learning-Apps bleiben mit fünf Prozent deutlich dahinter.
Interessant ist zugleich die Rückkehr der Kollaboration: 68 Prozent halten Kollaborationsfunktionen für (eher) wichtig – 16 Prozentpunkte mehr als 2025. Digitales Lernen wird damit wieder stärker als gemeinschaftlicher Prozess verstanden. Der Trend lautet also nicht „digital statt gemeinsam“, sondern: digital, flexibel und zugleich vernetzt.
Die Messlatte steigt: modern, praxisnah, individuell
Die Studie zeigt, dass Lernende mehr erwarten als die digitale Abbildung klassischer Schulungen. 88 Prozent wünschen sich moderne, praxisnahe Lernformate – ein Plus von 15 Prozentpunkten gegenüber 2025. Simulationen und 360-Grad-Videos gewinnen dabei an Bedeutung, weil sie realitätsnahes Üben ermöglichen.
Auch Individualisierung bleibt ein Erfolgsfaktor: 82 Prozent finden die Anpassung von Inhalten und Lernpfaden wichtig. Gleichzeitig wünschen 73 Prozent eine nahtlose Integration in bestehende Systeme. Besonders in Großorganisationen steigt damit die Bedeutung einer reibungslosen Anbindung an HR- und CRM-Systeme.
KI ist kein Zukunftsthema mehr – aber Kompetenz wird zum Engpass
Der Sonderteil zur künstlichen Intelligenz macht die Dynamik besonders deutlich: 64 Prozent der Befragten sind bereits aktiv mit KI befasst – 28 Prozent setzen KI produktiv ein, weitere 36 Prozent erproben erste Anwendungen. Nur 30 Prozent nutzen KI derzeit nicht.
Besonders häufig geht es um Chatbots und Lernassistenten (42 Prozent), die Erstellung von Lerninhalten (40 Prozent) und administrative Aufgaben (40 Prozent). Die größten erwarteten Vorteile liegen in der Zeitersparnis bei der Content-Erstellung (79 Prozent), der Entlastung bei administrativen Aufgaben (73 Prozent) und personalisierten Angeboten (62 Prozent).
Gleichzeitig wächst das Bewusstsein für die Grenzen: Datenschutz und Sicherheit sind für 74 Prozent die größte Herausforderung, gefolgt von der Qualität der Inhalte (54 Prozent), rechtlicher Unsicherheit (51 Prozent) und fehlendem Know-how (50 Prozent). Die Studie zeigt damit eine klare Spannung: Die Möglichkeiten von KI wachsen schnell – Vertrauen, Regeln und Kompetenzen müssen Schritt halten.
94 %
halten KI-Kompetenzen für wichtig – davon 66 % sogar für sehr wichtig.
Der Vorsprung entsteht nicht durch Technologie, sondern durch Befähigung
Genau hier liegt die vielleicht wichtigste Aussage der E-Learning-Studie 2026: Während der praktische Einsatz von KI noch ausgebaut wird, besteht beim Kompetenzbedarf nahezu Einigkeit – 94 Prozent halten KI-Kompetenzen für wichtig. Technologie allein schafft damit noch keinen Vorsprung. Entscheidend ist, ob Mitarbeiter und Führungskräfte sie sicher, sinnvoll und verantwortungsvoll einsetzen können.
Für die digitale Weiterbildung bedeutet das: Lernangebote müssen nicht nur Wissen vermitteln, sondern Menschen befähigen, neue Werkzeuge im Arbeitsalltag zu nutzen. Gleichzeitig braucht es klare Leitplanken für Datenschutz, Qualität und Transparenz. So wird aus KI-Einsatz ein nachhaltiger Kompetenzaufbau.
Sechs Fragen für die eigene Lernstrategie
- Sind unsere Formate videobasiert und selbstgesteuert – oder folgen sie noch der Logik der Präsenzschulung?
- Können Lernende Inhalte und Lernpfade auf ihren Bedarf zuschneiden?
- Gibt es Räume für Austausch und gemeinsames Lernen – oder lernt jeder für sich?
- Ist unser LMS an HR- und Fachsysteme angebunden – oder pflegen wir Daten doppelt?
- Haben wir für KI-Werkzeuge geklärt, welche Daten wohin fließen – und wer die Qualität prüft?
- Gibt es einen konkreten Plan, wie Mitarbeiter und Führungskräfte KI-Kompetenz aufbauen?
Fazit: Jetzt geht es um die nächste Qualitätsstufe
Die E-Learning-Studie 2026 zeichnet ein klares Bild: Digitale Weiterbildung ist etabliert, strategisch relevant und wird als wirksam erlebt. Gleichzeitig steigen die Erwartungen. Moderne, praxisnahe und individualisierbare Formate werden wichtiger, Kollaboration kehrt zurück und KI verändert die Möglichkeiten digitaler Weiterbildung.
Der entscheidende Erfolgsfaktor ist dabei nicht die Technologie allein. Organisationen, die digitale Weiterbildung konsequent auf Qualität, Praxisnähe und Befähigung ausrichten und KI sicher integrieren, schaffen die Grundlage für nachhaltige Kompetenzentwicklung und Wettbewerbsfähigkeit.
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E-Learning-Studie 2026 von WTT CampusONE
Status, Entwicklung und KI-gestützte Weiterbildung in Unternehmen und Verwaltungen
wtt-campusone.com/e-learning-studie
Redaktioneller Hinweis: Die Inhalte und Kennzahlen dieses Advertorials basieren auf der E-Learning-Studie 2026 von WTT CampusONE. Die Studie wurde im Sommer 2026 online durchgeführt und richtet sich an Entscheiderinnen und Entscheider aus Geschäftsführung, Personalleitung und Personalentwicklung.



