
Die Digitalisierung verändert nicht nur die Art, wie wir kommunizieren und arbeiten – sie stellt auch die Bildungsprozesse in Organisationen und Verbänden auf den Prüfstand. Lernangebote müssen heute flexibel, skalierbar und individuell gestaltbar sein. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an die Nachweisbarkeit von Kompetenzen und die Automatisierung von Prüfungsprozessen.
Die Lern- und Prüfungsplattform edoniq adressiert diese Herausforderungen mit einem modularen Ansatz, der Lern- und Prüfungsprozesse ganzheitlich digitalisiert – ohne Medienbrüche, ohne Insellösungen.
Lernen als Prozess – nicht als Einzelmassnahme

Ob Onboarding, Pflichtschulung oder Kompetenzentwicklung: Lernen ist heute mehr als das blosse Vermitteln von Inhalten. Es ist ein strategischer Prozess, der sich an Rollen, Kompetenzen und organisationalen Zielen orientiert. edoniq unterstützt drei zentrale Lernszenarien, die sich je nach Bedarf kombinieren lassen:
- Funktionsbasiertes Lernen: Automatische Kurszuweisungen basierend auf der Rolle im Unternehmen – etwa für neue Mitarbeitende im Onboarding oder für Pflichtschulungen.
- Fremdgesteuertes Lernen: Strategisch gesteuerte Entwicklungspfade durch HR oder Führungskräfte – z. B. für Führungskräfteentwicklung oder Compliance-Schulungen.
- Selbstgesteuertes Lernen: Individuelle Lernreisen mit Kompetenzprofilen, Zertifikaten und persönlichem Fortschrittsmonitoring – etwa für die persönliche Weiterentwicklung oder freiwillige Zusatzqualifikationen.
Diese Szenarien lassen sich in edoniq flexibel kombinieren – für ein ganzheitliches, skalierbares und wirksames Weiterbildungsangebot.
Digitale Seminarverwaltung – zentral und strukturiert

Die Organisation von internen Schulungen oder externen Weiterbildungen ist oft mit hohem Aufwand verbunden. edoniq bietet eine zentrale Seminarverwaltung mit folgenden Grundfunktionen:
- Veranstaltungsformate: Präsenz, Webinar, Hybrid
- Teilnahmeprozesse: individuell konfigurierbar
- Teilnehmerverwaltung: zentral und übersichtlich
- Kommunikation: automatisiert (Einladungen, Erinnerungen, Feedbacks)
- Dokumentation: Präsenzlisten, Zertifikate, Berichte
So wird aus der Seminarorganisation ein strukturierter Prozess mit klaren Verantwortlichkeiten und hoher Transparenz – für Teilnehmende wie für Bildungsorganisator*innen.
Praxisbeispiele: edoniq im Einsatz
Digitale Bildungsprozesse entfalten ihr volles Potenzial, wenn sie flexibel auf unterschiedliche Anforderungen reagieren. Die folgenden Beispiele zeigen, wie edoniq in der mehrsprachigen Praxis erfolgreich eingesetzt wird.
PSI – Schulungsmanagement für Forschung und Strahlenschutz
Das Paul Scherrer Institut (PSI) setzt edoniq seit 2022 für interne und externe Schulungen ein – insbesondere im Bereich Strahlenschutz. Mit dem Go-Live der Plattform „lead campus“ im Juli 2023 wurde das System auf vier Forschungsinstitute ausgeweitet. Die Integration in die IT-Landschaft, die zweisprachige Umsetzung und die Anbindung an SAP machen edoniq zur zentralen Lösung für regulatorisch anspruchsvolle Schulungsprozesse. > zum Beitrag
Berufsbildungsverbände – Lernortübergreifende Koordination im Bereich üK
edoniq ermöglicht die zentrale Bereitstellung von Lerninhalten über mehrere Lernorte hinweg. Dank Mandantenstruktur und Kursfreigabe können Organisationen der Arbeitswelt ihre Inhalte geschützt verwalten und gleichzeitig gemeinsam genutzte Ressourcen wie Fragenpools effizient einsetzen. > zum Beitrag
Digitaler Prüfungsprozess – sicher und skalierbar
Prüfungen sind ein zentraler Bestandteil formaler Bildungsprozesse – und zugleich oft besonders ressourcenintensiv. Die Anforderungen reichen von der rechtssicheren Durchführung über die technische Stabilität/Verfügbarkeit bis hin zur transparenten Bewertung und Dokumentation. edoniq begegnet diesen Herausforderungen mit einem durchgängigen digitalen Prüfungsprozess, der sich flexibel an unterschiedliche Formate und Organisationsgrössen anpassen lässt. Durch den gezielten Einsatz von KI Add-ons wird die Prüfungsadministration unterstützt.
Die Plattform deckt alle Phasen des Prüfungszyklus ab:
- Vorbereitung: Strukturierte Fragenpools, definierte Prüfungstermine, automatisierte Onboarding-Prozesse für Kandidatinnen und Expertinnen
- Anmeldung: Automatisierte Einladung, Zuweisung und Prüfungsfreigabe – individuell oder gruppenbasiert
- Durchführung: Vor Ort oder remote, mit optionalem Proctoring und BYOD-Unterstützung (Bring-Your-Own-Device)
- Bewertung: Automatisierte Auswertung, Zertifikats- und Zeugnisgenerierung manuelle Korrekturen, Feedbackprozesse
Besonders bei komplexen Prüfungsformaten – etwa mit mehreren Hundert Teilnehmenden gleichzeitig – zeigt edoniq seine Stärke: Die gesamte Planung, Durchführung und Archivierung erfolgt medienbruchfrei in einem System. Prüfungslogiken lassen sich individuell konfigurieren, Bewertungsprozesse rollenbasiert steuern und Ergebnisse sicher dokumentieren.
Die Plattform bietet zudem Schnittstellen für die Integration in bestehende IT-Landschaften (z. B. HR-Systeme, Reporting-Tools) und erfüllt Anforderungen an Datenschutz, Skalierbarkeit und Nachvollziehbarkeit – sowohl für Bildungsanbieter als auch für Prüfungsorganisationen.
Praxisbeispiele: edoniq im Einsatz
Digitale Prüfungsprozesse entfalten ihr volles Potenzial, wenn sie flexibel auf unterschiedliche Anforderungen reagieren – sei es bei grossen Berufsprüfungen, in der Grundbildung oder bei unternehmensinternen Zertifizierungen. Die folgenden Beispiele zeigen, wie edoniq in der Praxis erfolgreich eingesetzt wird und dabei sowohl Skalierbarkeit als auch Prozesssicherheit gewährleistet.
Rekordprüfungen mit HRSE
Die Zusammenarbeit mit HRSE Human Resources Swiss Exams zeigt eindrucksvoll die Leistungsfähigkeit von edoniq im mehrsprachigen Prüfungsbereich:
- Herbst 2023: Die Integrierte Fallstudie (IFS) wurde erstmals vollständig online durchgeführt – mit 1’201 Kandidat*innen an drei Standorten. Die Bewertung von rund 14’000 Antworten erfolgte direkt über edoniq durch über 300 Expert*innen. > zum Beitrag
- September 2025: Die IFS wurde erneut als BYOD-Prüfung durchgeführt – mit 800 Teilnehmenden in Winterthur, 350 in Fribourg und 50 in Lugano. Das edoniq-Team war vor Ort und sorgte für einen reibungslosen Ablauf.
Beide Prüfungen gelten als Meilensteine für die digitale Umsetzung komplexer, kompetenzorientierter Prüfungsformate.
Zertifizierungsprozesse digital umgesetzt
Auch bei der Zertifizierung zeigt edoniq seine Stärken:
- INTERPRET nutzt die Plattform zur digitalen Abwicklung von Zertifikatsprüfungen im Bereich interkulturelles Dolmetschen – inklusive Dokumentenprüfung, Anmeldung und Bewertung. > zum Beitrag
- Zaunteam hat den hauseigenen Zertifizierungsprozess für ihre Zaunbau Monteure vollständig digitalisiert – von der Kursplanung bis zur Bewertung. Damit wurde ein vormals papierbasierter Ablauf effizient und zukunftsfähig transformiert. > zum Beitrag
Fazit: Plattformgestützte Bildungsprozesse als Zukunftsmodell
Mit edoniq lassen sich Lern- und Prüfungsprozesse digital, strukturiert und skalierbar gestalten. Die Plattform ist webbasiert, mandantenfähig, mehrsprachig und vollständig anpassbar – inklusive Reporting, Zertifikatsmanagement und SCORM/HTML5-Integration. Für Organisationen, die Bildungsprozesse strategisch denken und effizient umsetzen möchten, bietet edoniq eine robuste und zukunftsfähige Lösung.

edoniq ist mehr als ein LMS/LXP – es ist Ihre Komplettlösung für digitale Bildungsprozesse.



